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Tag 1

Meixonfrío

Eigene Anreise nach Santiago de Compostela. Wir holen Sie am Flughafen ab. Nach Ankunft in unserem Landhaus Casa Rural Os Vilares in Meixonfrío steht uns der Nachmittag zur freien Verfügung. Das Briefing findet am späten Nachmittag statt. Im Anschluss lassen wir unseren ersten Tag mit einem gemeinsamen Abendessen ausklingen. 

 

Tag 2

O Cebreiro - Fonfría (12km)

Nach dem liebevoll zubereitetem Frühstück fahren wir im Minibus zum Ausgangspunkt unseres Weges nach O Cebreiro. Hier erhalten wir den „Credencial“, unseren offiziellen Pilgerpass, in der Kirche St. María la Real. Nach einer kurzen Besichtigung des Dorfes begeben wir uns auf unseren Weg und passieren dabei u.a. das Pilgerdenkmal in Alto do Poio. Wir übernachten in der gemütlichen privaten Herberge Alberge A Reboleira, die gleich hinter dem Ortseingang von Fonfría auf der linken Seite liegt. Am Abend essen wir gemeinsam mit den anderen Pilgern in der Palloza, einem Haus mit Strohdach nach keltischer Bautradition, das unterhalb der Herberge liegt.

 

Tag 3

Fonfría - Samos (20km)

Nach unserem gemeinsamen Frühstück im Café der Herberge wandern wir heute meist auf Wegen und Pfaden, gelegentlich aber auch auf der Landstraße, entlang eines schönen Tals bis Samos, wo das eindrucksvolle Kloster von Samos auf uns wartet. Wir übernachten in der privaten Herberge Albergue Val de Samos mit Blick auf das Kloster und essen gemeinsam in einem typisch spanischen Gasthaus im Ort zu Abend.

Optional: Besichtigung des Klosters von Samos und Pilgermesse mit gregorianischem Gesang.

 

Tag 4

Samos - Barbadelo (20km)

Wir frühstücken zusammen im Café nebenan. Danach führt uns der Weg über Sarria, wo wir uns etwas Zeit für die lohnenswerte Besichtigung der Altstadt nehmen können. Auf Feld- und Waldwegen geht es anschließend weiter nach Barbadelo, eines der vielen kleinen und verstreut liegenden Dörfer auf dem Jakobsweg. Hier übernachten wir in der privaten Herberge A casa de Carmen, die am Ende des Ortes liegt und einen wunderschönen großen Garten hat. Gemeinsames Abendessen mit Hausmannskost im Haupthaus nebenan.

 

Tag 5

Barbadelo - Gonzar (26km)

Heute haben wir den längsten Tag vor uns. Daher erwartet uns ein ausgiebiges Frühstück nach dem Aufstehen in der Herberge. Durch einen schönen Wald mit alten Bäumen erreichen wir den Kilometerstein 100 und laufen auf so mancher Corredoira – Wegen aus großen Steinen, die schon zu Zeiten der Römer existierten. Unser Weg führt uns über Portomarin, wo es sich lohnt eine kleine Pause einzulegen. Wir übernachten in Gonzar in der schönen privaten Herberge Casa García, die neben der Kirche liegt. Wir beschließen den Tag mit einem gemeinsamen Abendessen in der Herberge.

 

Tag 6

Gonzar - San Xulián (21km)

Wir frühstücken zusammen in der Herberge und machen uns dann auf den Weg. Heute kommen wir an der Fuente del Peregrino, einem Pilgerbrunnen in Ligonde, vorbei. Mit etwas Glück ist das Pilgerstübchen nebenan geöffnet und wir können für Rast und Inspiration einkehren. Unsere private Herberge Alberge O Abrigadoiro liegt heute wieder auf dem Weg in dem verträumten Örtchen San Xulián in einem liebevoll dekorierten galicischen Bauernhaus. Hier essen wir gemeinsam mit den anderen Pilgern zu Abend.

 

Tag 7

San Xulián - Ribadiso (23km)

Unser Weg führt uns heute teils durch Eichen-, teils durch Eukalyptuswälder und über die Stadt Melide nach Ribadiso. Ein besonderer Höhepunkt ist der Pulpo in Melide. Pulpo heißt Krake und ist eine Spezialität in Galicien, die man zusammen mit Brot und Federweißern zu sich nimmt. Über eine alte romanische Brücke erreichen wir die öffentliche Herberge Albergue de Ribadiso – auf der rechten Seite am Ufer des Flusses Iso. Hier ist Zeit, die Füße im Fluss zu baden oder im großzügigen Anwesen zu entspannen. Wir essen gemeinsam zu Abend im Gasthaus nebenan.

 

Tag 8

Ribadiso - Pedrouzo (22km)

Wir frühstücken im Gasthaus nebenan und laufen dann durch eine Landschaft von Wiesen und kleinen Gemüsegärten nach Pedrouzo. Der Weg führt uns über den Ort Calle, der für manche als galicisches Musterdorf gilt. In Pedrouzo übernachten wir in der privaten Herberge Albergue Cruceiro de Pedrouzo. Am Nachmittag kümmern wir uns um den Proviant für den nächsten Tag, da es auf unserer letzten Wegetappe sehr früh losgeht und es keine Einkehrmöglichkeit auf den ersten Kilometern gibt, und essen später im Ort gemeinsam zu Abend.

 

Tag 9

Pedrouzo - Santiago de Compostela (22km)

Santiago de Compostela ist in greifbarer Nähe. Durch hohe Eukalyptuswälder begeben wir uns zu ganz früher Stunde im Dunkeln auf die letzte Etappe. Am Monte de Gozo, dem Berg der Freude, sehen wir zum ersten Mal das ersehnte Ziel: Santiago de Compostela. In der historischen Altstadt Santiagos angekommen kehren wir in einer Churreria ein. Churros sind ein spanisches Spritzgebäck, das in heißem Öl knusprig frittiert und dann mit Zucker bestreut werden. Bevorzugt werden diese in heiße, dickflüssige Schokolade getunkt. Anschließend gehen wir zum Platz der Kathedrale – unser Ziel. Am Nachmittag holen wir unsere Pilgerurkunde, die „Compostela“, im Pilgerbüro ab und haben dann Zeit, durch die malerische und stimmungsvolle Stadt zu flanieren. Gemeinsames Abendessen und letzte Übernachtung im Hotel Pombal in der Altstadt.

Optional: Feierliche Pilgermesse um 12:00h.

 

Tag 10

Santiago de Compostela

Gemeinsames Frühstück im Hotel. Vor Abflug steht uns der Tag zur freien Verfügung. Ein Taxi bringt Sie zum Flughafen. Alternativ: Reiseverlängerung. 

 

Die Trauerarbeit findet teils auf dem Weg in der Gruppe und im Einzelgespräch und teils am Nachmittag in den
Herbergen statt. Programmänderungen vorbehalten.

 

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