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Verluste verarbeiten – sich auf den Weg machen

Wir bieten unsere Pilgerreisen auf dem Jakobsweg für alle an, die sich aktiv mit ihrem Verlust und/oder der Trauer um einen geliebten Menschen auseinandersetzen und die Lust am Leben zurück gewinnen möchten. Unsere qualifizierte und erfahrene Trauerbegleiterin Martina Taruttis hilft Ihnen dabei.

 

Angebot »

 

„Neue Herausforderungen erfordern neue Wege."

Gottfried Niebaum

Nächster Termin: 

16. – 25. April 2019  

Anmeldung hier »

jz

„Bedenkt: Den eigenen Tod, den stirbt man nur, doch mit dem Tod der anderen muss man leben.“

Mascha Kaléko

Judith Zaremba

Gründerin und Reiseleiterin 

Vor vielen Jahren ist meine Mutter mit guten Freunden auf dem Jakobsweg von O Cebreiro nach Santiago de Compostela gelaufen. Sie kam glücklich und mit neuer Kraft und Lebenslust wieder nach Hause. Sie hatte Krebs.

Motiviert durch diese außergewöhnliche Erfahrung, nahm sie sich vor, die fehlenden Etappen auf dem Camino Francés zu laufen. In drei aufeinanderfolgenden Jahren suchten wir gemeinsam die Herausforderung auf insgesamt etwa 466 Kilometer – bewusst erlebte, kostbare Zeit.

Als sie starb, waren etwa 153 Kilometer offen. Immer war klar, dass ich diese letzte Etappe im Zweifel für uns beenden würde. Meine ganz persönliche Trauerbewältigung.

Und tatsächlich – als ich schließlich in ihren Socken alleine auf die letzte Etappe gestartet bin, konnte ich am Ziel nicht nur ihre Socken, sondern auch meine Trauer über ihren Tod hinter mir lassen.

Nureto zu gründen war mir ein Herzensanliegen. Ich möchte anderen helfen, einen Weg aus der Trauer und zurück ins Leben zu finden. Der Jakobsweg erscheint mir wie dafür gemacht.

 

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Martina T

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!“

Erich Kästner

Martina Taruttis

Trauerbegleiterin

Bereits seit 27 Jahren arbeite ich mit trauernden Menschen, davon seit 16 Jahren auch in Form von Trauerreisegruppen. Immer wieder durfte ich erfahren, dass sich gerade im Rahmen von Reisen sehr effektive Trauerarbeit leisten lässt. Denn „in Bewegung zu kommen“, ist die beste Therapie für trauernde Menschen. Beim Pilgern auf dem Jakobsweg wird diese Bewegung wörtlich genommen.

Statt in tiefer Erschütterung zu erstarren, ist das gemeinsame Pilgern mit ähnlich betroffenen Menschen eine gesunde und wirkungsvolle Möglichkeit, sein persönliches Trauerchaos zu ordnen. Walk & talk, Rituale des Loslassens, Meditationen und Wahrnehmungsübungen in der Natur, die Erfahrung unnötigen Ballast abgeben zu können und die Erfahrung, dass Weniger im Leben oft mehr ist, all dies eröffnet trauernden Menschen Perspektiven für ihr weiteres Leben.

Eine Pilgerreise wird für Trauernde zu einem idealen Instrument, die Sinnhaftigkeit von Abschieden in unserem Leben nicht nur zu erkennen, sondern auch zu akzeptieren, und „im Hier und Jetzt“ zu leben, statt in der Vergangenheit zu verharren.

Meine Ausbildung zur Trauerbegleiterin machte ich 1988/89 bei Jorgos Canacakis, wobei ich Fritz Roth kennenlernte. An seiner Trauer Akademie engagiere ich mich seit vielen Jahren als freie Mitarbeiterin in der Trauerbegleitung und -fortbildung. Von 1986 bis 1994 war ich in einem Bestattungshaus in Düsseldorf angestellt. Als Soziologin und Geografin sind gesellschaftspolitische Themen wie Verlust und Trauer sowie die Natur und vor allem Reisen meine große Leidenschaft.

Mehr zu Martina, ihrer Arbeit und weitere Reisemöglichkeiten finden Sie hier: http://traudichreisen.de

 

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Judith Zaremba

Gründerin und Reiseleitung

Vor vielen Jahren ist meine Mutter mit guten Freunden auf dem Jakobsweg von O Cebreiro nach Santiago gelaufen. Sie kam glücklich und mit neuer Kraft und Lebenslust wieder nach Hause. Sie hatte Krebs. ... mehr lesen

 

Martina T

Martina Taruttis

Trauerbegleiterin

Bereits seit 27 Jahren arbeite ich mit trauernden Menschen, davon seit 16 Jahren auch in Form von Trauerreisegruppen. Immer wieder durfte ich erfahren, dass sich gerade im Rahmen von Reisen sehr effektive Trauerarbeit leisten lässt. ... mehr lesen

 

Mit dem Verlust leben lernen

Neuen Lebensmut finden trotz des Verlustes eines nahen Menschen – das zu meistern ist eine große Herausforderung. Wir laden Sie dazu ein, auf dem Jakobsweg eine neue Orientierung für sich zu finden durch die Kombination aus körperlicher Betätigung, Austausch mit anderen Menschen und innerer Einkehr.

Konzept »

Ein neues Lebensgefühl

Neue Erfahrungen und Erkenntnisse spornen uns an:  Miteinander, körperliche Grenzen spüren, über sich hinaus wachsen, Zeiten der Stille, Zeiten für Gespräche zu zweit und in der Gruppe, unerwartete Begegnungen…Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn der Weg am letzten Tag geschafft ist.

Impressionen »

 

Unsere Pilger erzählen

Das Lachen wiederentdecken, schöne Begegnungen mit anderen Menschen und die Erkenntnis, dass der Blick zurück schön sein kann, aber genauso der Blick nach vorne...Dieses und vieles mehr erleben wir auf dem Jakobsweg. Aber lesen Sie selbst, was unsere Pilger erzählen.

Erfahrungsberichte »